Der wissenschaftliche Beirat
Der wissenschaftliche Beirat unterstützt die Forschungstätigkeit des Instituts sowie die Zusammenarbeit des Instituts mit anderen nationalen und internationalen Einrichtungen und Kooperationspartnern.
Zudem gibt der wissenschaftliche Beirat Empfehlungen zum wissenschaftlichen Arbeitsprogramm des Institutes und leistet Unterstützung bei der Durchführung von wissenschaftlichen Projekten.
Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates:
Vorsitzender:
Prof. Dr. Hans-Peter Füssel, Humboldt-Universität Berlin
Seit Februar 2007 Professor für „Steuerungsprobleme moderner Bildungssysteme“ an der Humboldt-Universität zu Berlin und zugleich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung sowie Kommissarischer Leiter der Arbeitseinheit Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens am DIPF. Aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Bildungsrecht, Bildungsberichterstattung. Mitglied im Herausgeberkollegium der Zeitschrift Recht der Jugend und des Bildungswesens, Mitglied im Herausgeberkollegium der Zeitschrift European Journal for Education Law and Policy, Mitglied im Herausgeberkollegium der Zeitschrift International Journal for Education Law and Policy Funktionen in Gremien: Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung, Vorstandsmitglied der European Association for Education Law and Policy, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung West-Östliche Begegnungen, Mitglied im Bundesjugendkuratorium des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Stellv. Vorsitzender:
Prof. Dr. Jörg Ennuschat, Universität Konstanz
Herr Jörg Ennuschat ist u.a. Leiter der Forschungsstelle Bildungsrecht in Europa; sie widmet sich den rechtlichen Aspekten der Bildung. Die Forschungsstelle bildet den Rahmen für die "Konstanzer Kolloquien zum Bildungsrecht" und für Forschungsprojekte zum Bildungsrecht unter Einschluss von Dissertationen. u.a. diverse Veröffentlichungen zum Schulrecht in der RdJB und der RuB; Referent beim Symposium zur Finanzhilfe 2007 in Leipzig, stellt im September 2011 sein Gutachten über das Modell der „Bürgeschule“ (Paritätische) vor.
Beiratsmitglieder:
Prof. Dr. Gabriele Bellenberg, Ruhr-Universität Bochum
Frau Gabriele Bellenberg ist Professorin für Schulforschung und Schulpädagogik und Geschäftsführende Direktorin (seit WS 2010/11) am Institut für Erziehungswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Von März 2006 bis Juni 2008 Mitglied der Enquete-Kommission " Chancen für Kinder - Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten für ein optimales Betreuungs- und Bildungsangebot in NRW" des Landtages Nordrhein-Westfalen.
Prof. Jan De Groof, University of Tilburg (Netherlands) und College of Europe (Bruges, Belgium)
Herr De Groof war der Vertreter Belgiens (1989-1995) im Vorstand des "Centre for Educational Research and Innovation" (C.E.R.I.) der O.E.C.D, nationaler Koordinator des O.E.C.D.-Projekts "International Indicators and Evaluation of Educational Systems" (I.N.E.S.) (1990-1995), Vorsitzender der flämischen interdisziplinären Gruppe I.N.E.S.(bis l 1996) und Vorsitzender der belgischen Abteilung "International Movement towards Educational Change" (IMTEC) (1988 - 1994). Er war Mitglied des Leitungsausschusses beim Projekt "Legislative reform in higher education“ des Council of Europe in Straßburg (1992-1998) and und leitete den Beirat bis 1993 auf Antrag und/oder in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministern und der Rektorenkonferenz auf Seite der Weltbank, dem Council of Europe, der OECD und der Europäischen Union, in der Ukraine, der Slovakei, Russland, Usbekistan und Kirgistan. He wurde 1999 ernannt zusammen mit dem Hochkommissar für Minderheiten Max Van der Stoel (OSCE) hinsichtlich der diplomatischen Ausschüsse betreffend nationaler Minderheiten in Rumänien, Ungarn, Albanien und Mazedonien.
Er diente als Berater der Erziehungsbehörden in Russland und Südafrika. Ausgewählte Veröffentlichungen:
Jan De Groof ist Gründerund Chedherausgeber des "European Journal of Education Law and Policy" (E.J.E.L.P.). Er ist Autor of zahlricher Bücher, Aufsätze, Buchkapitel und Monographien im Bildungsrecht.
Er veröffentlichte 2002 zusammen mit Professor Charles Glenn, "Finding the Right Balance: Freedom, Autonomy and Accountability in Education," eine zweibändige Untersuchung über die Regelungen in 26 Ländern zur Ausbalancierung von Freiheit im Bildungswesen mit Rechenschaftsstandards, von Schüler- und Lehrerrechten mit der Gesamtheit der Schulmission.
Prof. Dr. Peter Drewek, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Peter Drewek ist Dean der neuen Professional School of Education (PSE) an der Ruhr-Universität Bochum aufgenommen. Unter dem Dach der PSE vereint die Ruhr-Universität ihre Aktivitäten in Lehrerausbildung und Bildungsforschung Nach seinem Studium der Pädagogik, Germanistik, Philosophie und Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum wurde Peter Drewek 1980 promoviert. Bis 1985 war er Geschäftsführer des Sonderforschungsbereichs 119 “Wissen und Gesellschaft im 19. Jahrhundert”, zugleich Leiter des Teilprojekts “Bildungstheorie und Bildungssystem im 19. Jahrhundert” an der Ruhr-Universität. 1985 bis 1991 arbeitete er als Hochschulassistent am Fachbereich Erziehungs- und Unterrichtswissenschaften der Freien Universität Berlin, wo er sich 1990 habilitierte. Bis 1994 vertrat er an der FU Berlin die Professur für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Schulpädagogik und Schulgeschichte, 1994 bis 1999 war er Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungstheorie an der FU. Danach wurde er an die Universität Mannheim berufen, wo er bis zu seinem Wechsel zurück an die RUB den Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft I innehatte. 2004/05 war er Dekan der Mannheimer Fakultät für Sozialwissenschaften und 2005 bis 2008 Prorektor für Forschung der Universität Mannheim. 2002 bis 2009 war er Mitglied des Beirates des Instituts für Wissensmedien (Tübingen). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Allgemeinen und Vergleichenden Erziehungswissenschaft und der historischen Bildungsforschung.
Prof. Dr. Friedhelm Hufen, Johannes Gutenberg-Universität
Herr Hufen hat den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungsrecht inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Bildungsrecht. u.a. gemeinsam mit J. P. Vogel (Hrsg.), Keine Zukunftsperspektiven für Schulen in freier Trägerschaft? (2006). Funktionen: Mitglied des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Lebensmittelrecht
Stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (2004/05)
Mitglied im Beirat des Bundes für Lebensmittelrecht und der Zeitschrift für Lebensmittelrecht
Mitglied in der Bioethikkommission des Landes Rheinland-Pfalz und in der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer.
Prof. Dr. Holger Kern, Freie Hochschule Stuttgart
Geboren 1961 in Ingelheim. Musik- und Musikpädagogikstudium in Mainz und Frankfurt/M (Diplom). Studium der Waldorfpädagogik in Stuttgart. Anschließend Aufbauarbeit und Musiklehrer an der Freien Waldorfschule Wetterau in Bad Nauheim von 1989-2005. Diverse musikalische Tätigkeiten. Seit 2003 in der Freien Hochschule Dozent für Musik, sowie Didaktik und Methodik des Musikunterrichts an Waldorfschulen. Veröffentlichung: "Funktionales Querflötenspiel" (1998)
Prof. Dr. Arnold Köpke-Duttler, Rechtsanwalt und Dipl.-Pädagoge Marktbreit
Apl. Professor der Erziehungswissenschaft an der Universität Kassel und Lehraufträge in der Pädagogik an der Universität Würzburg. Seit 1992 Zusammenarbeit mit dem Montessori-Landesverband Bayern, Mitarbeit im Vorstand und in der Geschäftsführung, seit einigen Jahren Justitiar des Montessori-Landesverbands Bayern und Mitglied des Vorstands des Montessori-Dachverband Deutschland. Verbindungen zwischen der Rechtswissenschaft und der Pädagogik, auch der Sonderpädagogik, wurden in unterschiedlichen Arbeitsfeldern gesucht: als Rechtsanwalt, als Hochschullehrer, in der Beteiligung an Gesetzentwürfen (u. a. Reform des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes 2002/2003 und Reform des Kindertagesstättenrechts). In den letzten Jahren zusätzliche Beteiligung an der Konkretisierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen: Unterstützung von Eltern und Kindern, Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, Beteiligung an der Novellierung von Schulgesetzen und weiterhin anwaltliche Tätigkeit mit Schwerpunkten Schulrecht, Kindertagesstättenrecht, Recht alter Menschen, Kinder- und Jugendhilferecht. Mitglied der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (Erziehungs- und Bildungsgedanke im Jugendkriminalrecht). Veröffentlichungen in Recht und Schule, Recht & Bildung und in verschiedenen Büchern und Zeitschriften.
Prof. Dr. Karl-Heinz Ladeur, Universität Hamburg
Seit 1994 Professur für öffentliches Recht an der Universität Hamburg.
Von 1994-96 Professur für Rechtstheorie am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, seit 1998 dort als Teilzeitprofessor.
Mehrere längere Forschungsaufenthalte in Paris/Amiens, Stanford und Boston/Harvard. Forschungsaktivitäten und Interessenschwerpunkte: Rechtstheorie, Medien- und Telekommunikationsrecht, Umweltrecht sowie europäisches Verwaltungsrecht; u.a. Veröffentlichungen zum Schulrecht in der RdJB und der RuB.
Prof. Dr. Ralf Poscher, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Herr Poscher ist Direktor des Instituts für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie (Abteilung 2, Rechtsphilosophie). Er war 2007/08 Mitglied des Institute for Advanced Study, Princeton, USA. Veröffentlichungen u.a. zum Schulrecht, auch gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Direktor des IfBB, Prof. Dr. Wolfram Cremer, und seinem wissenschaftlichen Leiter, Dr. Thomas Langer: Von der Integration zur Inklusion (2008) (gemeinam mit Johannes Rux und Thomas Langer, Das Recht auf Bildung (2009) (gemeinsam mit Johannes Rux und Thomas Langer), Bildungsdienstleistung und GATS - unter besonderer Berücksichtigung der Grundschulen und der weiterführende Schulen in Deutschland (gemeinsam mit Wolfram Cremer und Thomas Langer), in Zeitschrift für europarechtliche Studien (ZEuS), 2011, H. 1, S. 117 ff..
Prof. Dr. Johann Peter Vogel, Berlin
Geboren 1932 in Heidelberg; ab 1963 Rechtsanwalt in Berlin mit dem Schwerpunkt Beratung und Vertretung von Schulen in freier Trägerschaft und ihrer Verbände, u.a. 1970 – 1999 Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Freier Schulen und 1964 – 1997 Geschäftsführer der Vereinigung Deutscher Landerziehungsheime.
Ab 1985 Honorarprofessor am Erziehungswiss. Fachbereich der Universität Marburg.
1982 – 2000 Herausgeber der Loseblattsammlung “Bildung und Erziehung in freier Trägerschaft”; ab 2004 Schriftleiter “Recht und Bildung”. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. “Das Recht der Schulen und Heime in freier Trägerschaft” 1/1984, 2/1991, 3/1997. Mit Friedhelm Hufen “Keine Zukunftsperspektiven für Schulen in freier Trägerschaft ?” 2006.